Einarmiger Bandit – pures Glück

Wenn man heutzutage über Casinos redet, dann fallen den meisten Menschen gleich sofort verschiedene weltbekannte Glücksspiele wie Poker, Blackjack (online Blackjack), Roulette oder Glücksrad ein. Dabei bieten die Casinos auch verschiedene Spielautomaten Spiele zur Verfügung.

Der Name „einarmiger Bandit”, wie die Spielautomaten früher und auch heute noch genannt werden, kommt daher, weil die ersten Modelle mit einem Hebel, der an der Seite angebaut war, bedient wurden, nachdem man eine Münze in den Schlitz reingeworfen hat. Der erste einarmige Automat wurde  von den Gebrüdern Caille im Jahre 1889 erschaffen und hatte schon damals den typischen „Arm”. Der Name einarmiger Bandit soll darauf aufmerksam machen, dass der Automat Geld praktisch aus der Tasche klaut, sobald man seinen Hebel bedient. Haben Sie übrigens gewusst, dass in Amerika diese Geräte „Slot machine”(Schlitzmaschine), in Australien „poker machine” und in Großbritannien „fruit machine” (Früchtemaschine – wegen der Fruchtsymbole auf den Walzen) genannt werden?

Früher war der Funktionsprinzip solcher Maschinen ganz einfach: Man warf in den Schlitz eine Münze ein und zog an dem Seitenhebel. Danach begannen die Walzen, auf denen verschiedene Symbole aufgezeichnet waren, sich zu drehen. Sind die Walzen stehengeblieben und waren die Symbole auf allen drei Walzen gleich, hat man gewonnen.

Zurzeit gibt es solche Geräte nicht mehr, sie wurden von den modernen Computern mit Bildschirmen abgelöst. Vorteilhaft bei solchen Geräten ist, dass man bis zu einigen Millionen Dollar beziehungsweise Euro gewinnen kann. Außerdem kann man auf den Bildschirmen auswählen, welche Variante man spielen will. Ein weiterer Vorteil ist der, dass man die Anzahl der Gewinnlinien bestimmen kann und auch den Wert der Kredite. Damit ist es auch möglich, zum Beispiel auf die mittlere Linie 15 Kredite zu setzen, auf die untere 10 Kredite und auf die obere Linie ganze 50 Kredite. Die ersten Geräte hatten das Geld, welches man gewinnen konnte, in sich aufbewahrt und im Falle eines Gewinns es einfach „ausgespuckt”. Doch heute, wo man einige Millionen Dollar beziehungsweise Euro gewinnen kann, wäre es viel zu aufwendig und zudem noch unsicher, solche Summen in den Automaten aufzubewahren. Stattdessen Drücken die einarmigen Banditen heute e3ine Art Gutscheine aus, auf denen die Gewinnsumme eingegeben ist und die man später bei einem Cashier einlösen kann. Die Gutscheine kann man ebenfalls in anderen Spielautomaten verwenden und damit spielen.

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